| 7. Salzburger Holzbau-Tag voller Erfolg |
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Die diesjährige Fachgruppentagung der Landesinnung Holzbau fand in
der Bachschmiede in Wals statt und stand ganz im Zeichen des Innungsmeisterwechsels. Die normalerweise traditionell um den Josefitag im
März stattfindende Fachgruppentagung wurde deshalb erst Mitte April
abgehalten, da sich aufgrund der Wirtschaftskamme-rwahlen erst kurz
davor der neue Innungsausschuss konstituiert hat. Dr. Wolfgang Gmachl, ehemaliger Direktor der WK Salzburg, ging in
seiner Festrede auf die Entwicklung der Wirtschaft sowie die
existenziellen Faktoren in den einzelnen Geschichtsepochen ein. Er
streifte in dem Zusammenhang auch die Entwicklung der Gebäude-strukturen
von Beginn der Menschheit an und verwies auf den hohen Grad der
Vernetzung, der heute unsere wirtschaftliche Landschaft bestimmt. Landtagspräsident Bgm. Simon Illmer überbrachte die Grüsse von Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer und Landesrat Sepp Eisl. Er gratulierte den Salzburger Holzbaumeistern für ihren Mut zur Weiterentwicklung –ihr Erfindergeist hat letztlich den Erfolg und das Ansehen des Baustoffes Holz geprägt. Mit Holz bauen heisst heimische Ressourcen nutzen und die Wertschöpfung im Lande behalten. Der Mehreinsatz von Holz bringe darüber hinaus ein hohes Maß an Wohlbefinden. Der Landtagspräsident dankte Rothböck für seine 15-jährige Tätigkeit und seine Entschlossenheit zur Weiterentwicklung und die Offenheit für Neuerungen. Gleichzeitig wünschte er dem neuen Innungsvorstand unter Führung von Innungsmeister Fritz Egger alles Gute. KommRat Richard Rothböck gab einen kurzen Überblick über seine
insgesamt 15-jährige Tätigkeit als Innungsmeister der Landesinnung
Holzbau in Salzburg. Er dankte alle jenen, die ihn im Laufe seiner
Tätigkeit unterstützt haben. Rothböck blickte mit einem lachenden und
einem weinenden Auge auf die Funktionärstätigkeit zurück und verlieh
seiner Freude darüber Ausdruck, dass so viele gekommen sind um mit ihm
den Abschied zu feiern. Er werde dem Holzbau aber weiterhin als
Bundesinnungsmeister zur Verfügung stehen und im Bereich der Sparte
Gewerbe und Handwerk der WK Salzburg die Funktion des
Spartenobmann-Stellvertreters ausüben. Ganz besonders dankte Rothböck
aber seiner Frau Karin und seinem Sohn Ing. Roland Rothböck, die ihn zu
Hause sowie im Betrieb entsprechend unterstütz haben. Er würdigte auch
die nach außen oft nicht erkennbare, aber umso wichtigere Unterstützung,
die ihm sein langjähriger Stellvertreter und Freund Josef Koch gegeben
hat – ohne diese Personen wäre die Tätigkeit in dem Umfang nicht zu
bewältigen gewesen.
Den Ehrenbecher der Landesinnung Holzbau erhielten Ing. Roland
Rothböck („innerbetriebliche“ UNterstützung, Lorenz Greisberger
(jahrzehntelange Tätigkeit bei den Lehrabschlußprüfungen) sowie Mag.
Karl Scheliessnig für seine mehr als 20-jährige Tätigkeit als
Innungsgeschäftsführer der Landesinnung Holzbau, insbesondere aber für
seine verdienste im Zusammenhang mit der Schaffung der Wortbild-Marke
„Holzbaumeister Salzburg“. WKS-Direktor Dr. Johann Bachleitenr überreichte Urkunden für
langjährige selbständige Tätigkeit an Rainer Rupert, Uttendorf, Walter
Meiberger, Lofer, die Josef Koch Zimmerei GmbH & CO.KG, Zimmerei
& Holzbau Ing. Hillebrand GmbH, beide Wals (jeweils für 25 Jahre),
Peter Lottermoser, Pfarrwerfen, und Ferdinand Lienbacher, Kuchl (beide
30 Jahre) sowie Werner Schmidl für 35 Jahre. Josef Hagauer, St. Gallen, und Martin Steinbrecher, Bad Mitterndorf,
die 2009 die Befähigungsprüfung im Holzbau abgelegt hatten, erhielten
die „Meisternadel“ in Form des Holzbaumeister-Logos.
WK-Direktor Dr. Johann Bachleitner überreichte KommRat Richard Rothböck und Josef Koch anlässlich des Ausscheidens aus ihren Funktionen für ihre besonderen Verdienste um die Salzburger Wirtschaft, insbesondere die Landesinnung Holzbau, die Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Salzburg und würdigte dabei die herausragenden Leistungen der beiden. Josef Koch war seit 1990 Mitglied des Innungsausschusses der
Landesinnung Holzbau und hat während dieser 20 Jahre die Tätigkeit
Rothböcks tatkräftig unterstützt. Ohne diesen Rückhalt hätte Rothböck
vieles nicht erreichen können. Zudem war Koch seit der Gründung des
„Vereins zur Förderung des Salzburger Zimmererjhandwerks“ im Jahr 1996
dessen Obmann und hat in dieser Funktion die Arbeit der Landesinnung
Salzburg sowohl in finanzieller, aber auch in organisatorischer und
gesellschaftlicher Hinsicht bestens unterstützt. Bachleitner verwies noch darauf, dass Koch nicht nur aufgrund seiner
Funktionen, sondern auch wegen seiner humorvollen und liebenswerten Art
zu einer „Institution“ das Holzbaus in Salzburg geworden ist.
Darüber hinaus ist Rothböck in zahlreichen weiteren Gremien im Sinne des Holzbaues tätig (ProHolz Salzburg, Holzcluster, Prüfungskommissionen Befähigungsprüfung und LAP, …) Richard Rothböck hat nicht zuletzt im Rahmen seiner Tätigkeit auf Bundesebene wesentlich dazu beigetragen, die wirtschaftliche Situation des gesamtösterreichischen Zimmerergewerbes zu verbessern und damit gerade in einer für die gesamte Bauwirtschaft und damit auch das Zimmermeistergewerbe so schwierigen Lage auch stark gefährdete Arbeitsplätze zu erhalten. Rothböck war es auch, der den „Zimmermeister“ in Salzburg zum „Holzbaumeister“ gemacht hat, wobei diese Entwicklung bei der unmittelbar bevorstehenden GewO-Novelle auch in die Gewerbeordnung einfließen wird. Besondere Verdienste hat sich Rothböck auch während seiner Tätigkeit als Lehrlingswart der Landesinnung Salzburg um die Ausbildung erworben. Die Gründung der HTBL für konstruktiven Holzbau in Hallein ist sein besonderes Verdienst. Die Verdienste Rothböcks um die Interessensvertretung und seine wirtschaftlichen Leistungen wurden am 27.09.2004 durch die Verleihung des Kommerzialratstitels entsprechend gewürdigt. Ausschließlich auf die Leistungen in der Interessenvertretung sowie die starke Persönlichkeit Rothböcks und auf das damit verbundene Vertrauen der Mitgliedsbetriebe in seine Person sind die hervorragenden Ergebnisse bei den WK-Wahlen in den letzten Jahren im Bereich der LI Holzbau und die überdurchschnittlich hohen Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen der Landesinnung Holzbau zurückzuführen. Besonders betonte Bachleitner, dass Rothböck mit beispiellosem Elan, der nötigen Härte, aber auch der gebotenen Fairness Unvergleichliches für den Berufsstand des Holzbaumeisters geleistet hat.
Friedrich Egger und seinem neuen, engagierten Team wünschte Bachleitner viel Erfolg für die Zukunft und sicherte die Unterstützung der WK Salzburg in allen Belangen des Holzbaus zu. Nach einem erheiterten Kurkabarett von Edi Jäger und Anita Köchl („Warum Männer und Frauen nicht zusammen passen“) dankte der scheidende Innungsmeister nochmals allen, die ihn in den vergangenen Jahren unterstützt haben. Er dankte auch den Firmen Villas, Bauder, Bauzentrum Hannak, Kingspan, Rigips, Bramac, Velux und Austrodach für die Unterstützung der diesjährigen Fachgruppentagung und lud zu einem gemütlichen Beisammensein. Fotos
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